Großes Haus von Aachen, Architekturdenkmal in Aachen, Deutschland
Das Große Haus von Aachen ist ein Gebäude in der Pontstraße, das durch ein rundbogiges Tor im Erdgeschoss und horizontale Gesimsbänder, die die Straßenfassade gliedern, gekennzeichnet ist. Die dunkelgrauen Wände bestehen aus Blaustein und Ziegel und zeigen die Handwerkskunst dieser Bauepoche.
Es wurde 1495 vom Bürgermeister Heinrich Dollart erbaut und vereinte zwei ältere Wohnhäuser an diesem Ort. Die Keller der ursprünglichen Gebäude sind bis heute unter dem Bauwerk erhalten.
Seit 1931 beherbergt es das Internationale Zeitungsmuseum, das 2011 zu einem multimedialen Ausstellungszentrum wurde und Besuchern die Geschichte der Printmedien zeigt. Heute können Besucher Originalzeitungen und Drucktechniken sehen, die zeigen, wie sich der Informationsaustausch im Laufe der Zeit verändert hat.
Das Gebäude liegt im Zentrum von Aachen in der Pontstraße 13 und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Die Museumsausstellungen im Inneren sind zu den regulären Öffnungszeiten für Besucher zugänglich.
Es überstand den verheerenden Brand von 1656 relativ unbeschadet, was es zu einem der wenigen verbliebenen Steinhäuser aus dieser Zeit in Aachen macht. Sein Überleben macht es zu einem seltenen Zeugen des mittelalterlichen Baubestands der Stadt.
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